GLOSSAR von A - Z

Begriffe der Grafik und Webbranche

A

AdWords

Werbedienst für Online-Werbung von Google

After Effects

Software zur Bearbeitung und Erstellung von Videoeffekten und -animationen

AIDA

Werbewirksamkeitsstrategie um den Konsumenten zu einer Handlung zu bewegen. Attention (Aufmerksamkeit) + Interest (Interesse) + Desire (Begehren) + Action (Aktion)

Animation

Erstellung von Einzelbildern. Durch geringfügige Veränderungen von einem Bild zum nächsten wird dem menschlichen Auge eine flüssige Bewegung vorgetäuscht.

Auflösung

Dichte der Bildpunkte per inch. Bildschirme üblich 72 ppi (pixel pro inch), Druck üblich 300 dpi (dot pro inch)

B

Bildformat

Seitenverhältnis eines Bildes. Im Web in Pixelformat üblich.

Blindtext

Platzhaltertext, der keiner Sprache zugehörigen Wörter besitzt. Er ist somit eine Verkettung von "Scheinwörtern" um Textpassagen zu simulieren, für die in der Layoutphase eines Gestaltungsprozesses noch keine Inhalte existieren.

Briefing

Kurzanweisung, Aufgabenbeschreibung, Erstkundengespräch mit Ziel Anforderungen, Wünsche zu erarbeiten um dazu passend ein Angebot zu erstellen.

Baukastensystem

Baukastensysteme basieren auf einer Websitevorlage. Es können nur Text, Farben und Bilder verändert werden. Module wie z.B. ein Kontaktformular werden einfach "dazukopiert". Dadurch entsteht ein unnötig großer Programmcode, der die Ladezeiten der Website verlangsamt und fast nie suchmaschinenoptimiert ist. Bei Verwendung von Baukastensystemen sind naturgemäß viele Duplikate solcher Webseiten im Internet zu finden.

C

Corporate Design, kurz CD

Durchgängiges Design. Farben, Positionen, Formate und Platzierungen folgen einem gleichen Muster und sorgen für eindeutige Wiedererkennung. Es ist das Erscheinungsbild eines Unternehmens, ist Teil der Unternehmensidentität (der Corporate Identity, CI). Das CD umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation von Logo über Geschäftspapiere, Internetauftritt, Bildsprache in alles Medien.

Corporate Identity, kurz CI

Die Corporate Identity beschreibt die Identität eines Unternehmens nauch Außen und Innen.

CMYK

steht für: Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Im Druck verwendetes Vierfarbsystem. Die drei Farben CMY sind für die Farbdarstellung verantwortlich, K erhöht den Kontrast der Bilder. Das CMYK-System ist ein subtraktives Farbsystem.

CMS

Ein CMS (Content Management System) bietet die Möglichkeit eine Website ohne Programmierkenntnisse inhaltlich zu verändern. Meistens wird dies verwendet um Neuigkeiten oder Angebote zu veröffentlichen. Ursprung liegt in den Blogs.

CSS

CSS (Cascading Style Sheet) ist aus der modernen Websiteprogrammierung nicht mehr wegzudenken. Inhalt (html oder php) wird vom Design (CSS) einer Website komplett getrennt. Dadurch ergeben sich etliche Vorteile: Barrierefreiheit, effiziente Prorgammierung, schnellere Ladezeit der Homepage, Designeffekte ohne Bilder einfügen zu müssen.

D

Digitaldruck

elektronisches Druckverfahren

Domain

Bezeichnung für "Internetadresse", z.b. www.meineseite.at

dpi

Dot per inch = Punktdichte beim Druck. Einem Druckpunkt wird eine feste Größe zugeschrieben=. 1/72 inch = 0.3528 mm

E

Einzug

Das Einrücken von Text-Abschnitten.

Eyecatcher

Blickfänger, wichtig bei Layouts.

F

Freisteller

Fotografiertes Produkt oder Person auf einem transparenten Hintergrund.Der Hintergrund um den Freisteller ist beliebig austauschbar.

Frames

Frameeinbindung ist eine (veralterte) Technologie, mit der Webseiten gemäß eines Framesets in einzelne Frames ("Rahmen") aufgeteilt werden können. Dabei werden Inhalte von außerhalb der Webseite geladen.Die Website ist so in kleine Teile zerstückelt. Heute noch üblich um Inhalte einer anderen Website in die eigene Homepage einzubinden.(iframe)

G

Gestaltungsraster

Das Gestaltungsraster ist eine aus einer Anordnung von senkrechten und waagrechten Linien bestehende Hilfskonstruktion zur Ordnung von Elementen (z.B.: Texten, Bildern, Grafiken) einer grafischen Arbeit.

Gestaltungsgesetze

Nichts dem Zufall überlassen, anerkannte Grafik-Gesetze sorgen für stimmiges Erscheinungsbild. z.b. Gesetz der Geschlossenheit: Ein Teil ist nicht ganz sichtbar, die Erfahrung setzt es aber im Kopf zusammen und lässt das Layout interessanter wirken.

Goldener Schnitt

Ein harmonische Seitenverhältnis, das in der Natur auch überall vorkommt, selbst beim menschlichen Körper. Daher wirkt es für das Auge angenehm, wenn Layouts oder Fotos den goldenen Schnitt berücksichtigen.

H

Hurenkind

Als Hurenkind bezeichnet man in einem Text die letzte Zeile eines Absatzes, die auf einer neuen Spalte oder Seite beginnt. Das ist unschön und sollte vermieden werden.

Homepage

Startseite eines Internetauftritts, der Website

HTML

HTML (Hyper Text Markup Language) ist die Standard-Programmiersprache im Internet. Neueste Version ist html 5.

I

Incentives

Prämien, zumeist in Form von Sachgegenständen oder besonders (und oft sehr exklusiv) gestalteten Reisen zur Belohnung oder Motivation von Kunden, Partnern, Politikern oder Mitarbeitern.

J

K

Komplementärfarbe

Jede Farbe hat nur eine Komplementärfarbe, sie liegt im Farbkreis genau gegenüber. Zusammen kombiniert sorgen sie für harmonisches Erscheinungsbild.

Kapitälchen

Großbuchstaben, deren Höhe den Kleinbuchstaben (Minuskeln) entspricht. In professionellen Schriften entspricht der Grauwert der Kapitälchen dem der Minuskeln. Kapitälchen sind also keine klein gesetzten Großbuchstaben sondern speziell gestaltete Schriftzeichen.

L

Lorem ipsum

Ein sinnfreier Text, dem Lateinischen ähnelnd, wird als Fülltext zur Gestaltung verwendet, wenn der Kunde noch keinen Text für Layout oder Website geliefert hat.

M

Moirée

Als Moirée oder auch Moirée-Effekt bezeichnet man Fehlmuster, die beim "Übereinanderlegen" mehrerer Rasterstrukturen entstehen.

N

Nutzen

Anzahl, der auf einem Druckbogen platzierbaren Exemplare.

O

Oberlänge

Teil eines Buchstabens, der über die Mittellänge herausragt.

P

Provider

Ist ein Unternehmen das Dienstleistungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung und dem Internet anbietet.

Podcast

Ein Podcast ist ein Hörbeitrag der automatisch über das Internet auf den Computer, mp3-Player oder ein vergleichbares Abspielgerät geladen werden kann, sofern auf diesem ein so genannter Feedreader installiert ist.

Pop Up

Bannerwerbung, bei der die Banner über die eigentliche Website geblendet werden (aufpoppen). Bei Benutzern eine als oftmals sehr störend empfundene Werbeform.

Pixel

Kleinste Einheit bei Bildschirmen. Je nach Auflösung variiert die Größe des einzelnen Pixels. Eine "schlechte" Auflösung hat größere Pixel als eine gute Auflösung (HD, 2K, 4K). Desto kleiner die Pixel, desto mehr Bildpunkte am Zentimeter, desto schärfer das Bild.

Q

R

RGB

Red/Green/Blue - Lichtfarben summieren auf Weiß- der Farbraum aller Bildschirme.

Registerhaltigkeit

ist die Deckungsgleichheit der Grundlinienraster eines Dokumentes. Hält man beispielsweise ein doppelseitig bedrucktes Textdokument gegen das Licht, sollten die von der Rückseite durchscheinenden Textzeichen auf der gleichen Grundlinie stehen wie die der Vorderseite.

S

Satzspiegel

Der Satzspiegel ist eine Art unsichtbarer "Rahmen", der den Inhalt vom Papierformat trennt.

Schusterjunge

Der Schusterjunge ist die erste Zeile eines Absatzes am Ende einer Spalte oder Seite. Solche einzelnen Zeilen wirken hässlich und zerreißen den Text und sollten vermieden werden.

SEA

SEO (Search Engine Advertising) auf deutsch Suchmaschinenwerbung. Anzeigenplätze der Suchmaschinen können bezogen auf Schlüsselwörter (Keywords) gekauft werden.(Google AdWords ). Die Bezahlung der "Anzeigen" erfolgt in der Regel pro Klick, dessen Preis sich nach einem festgelegten System bestimmt (Angebot/Nachfrage).

SEO

SEO (Search Engine Optimization) auf deutsch Suchmaschinenoptimierung. Optimierungen des Programmiercodes, der Bilder, teilweise unsichtbare Zusatzinformationen, Alternativtexte und vieles mehr dienen dazu, von Suchmaschinen gerankt zu werden.

SEM

SEM (Search Engine Marketing), auf Deutsch Suchmaschinenmarketing. Komponente des Online-Marketing mit dem Ziel eine möglichst hohe Besucherquote einer Internetpräsenz zu erreichen. Teildisziplinen sind SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Search Engine Advertising, Suchmaschinenwerbung).

Serifen

Endstriche oder "Füßchen" von Buchstaben. Man unterscheidet zwischen Schriften mit Serifen (z.B.: Times New Roman) und serifenlosen Schriften (z.B.: Arial oder Verdana).

Steg

Als Stege werden die Weißräume an den Seitenrändern einer Seite bezeichnet. Hierbei wird zwischen dem Kopfsteg (Weißraum zum oberen Seitenrand), Fußsteg (WR. zum unteren SR.), Außensteg (WR. zum äußeren SR.) und Bundsteg (WR. nach Innen zum Bund) unterschieden.

T

Template

Als Template bezeichnet man eine Websitevorlage, bei der oft nur Text und einige Farben und Bilder verändert werden. Durch Benutzung von Templates wird die Programmierung stark vereinfacht, ist jedoch nicht suchmaschinenoptimiert und es sind somit viele Duplikate im Internet zu finden.

U

Unterlänge

Teil eines Buchstabens, der unter die Mittellänge herausragt.

USP

USP (Unique Selling Proposition), auf Deutsch das "Alleinstellungsmerkmal" ist einzigartiger (Verkaufs-) Vorteil eines Produktes.

V

Versalhöhe

die Höhe eines Großbuchstabens

Versalien

Großbuchstaben

W

Webserver

Webserver beinhalten Webspace und Datenbanken und verarbeiten Programmiersprachen, die für eine professionelle Darstellung einer Website von großem Vorteil sind (php, AJAX).

Webspace

Webspace ist der Speicherort im Internet, wo alle Daten einer Website abgelegt werden, sozusagen der Wohnraum der Website. Die Größe ist je nach Bedarf unterschiedlich zu buchen.

X

X-Höhe

In der Typografie bezeichnet man die Größe der Kleinbuchstaben ohne Ober- und Unterlängen als x-Höhe oder Mittellänge

Y

Z

Zwiebelfisch

Der Fachausdruck für ein irrtümlich in einer falschen Schrift gesetztes Zeichen.

Zwischenschlag

Als Zwischenschlag bezeichnet man den Weißraum zwischen zwei Kolumnen.